U154
U-Boot-Name : unbekannt
Unterscheidungssignal : nicht bekannt
Eintragung in das Schiffsregister : nicht erfolgt
Schiffsregisternummer : nicht vergeben
U-Bootsnummer : U154
Bauwerft : Flensburger Schiffbau AG
Auftrag vom : 29.11.1916
Baunummer : 297
Kiellegung ??.??.??
Stapellauf : 10.09.1917
Taufpatin : unbekannt
Ablieferung : 12.12.1917
Indienststellung als Handels-U-Boot : nicht erfolgt
Indienststellung als U-Kreuzer : 15.02.1918
Kommandant Handels-U-Boot : unbekannt
Kommandanten U-Kreuzer : 12.12.1917 -11.06.1918 Korvettenkapitän Hermann Gercke +
Anzahl der Unternehmungen
als Handels-U-Boot :
keine
Erfolge als U-Kreuzer : 5 Schiffe versenkt, 4 Schiffe beschädigt
Verluste : 8 Tote beim Kampf mit dem Q-Ship "Willow Branch"
Totalverlust und 4 Mann von U153 durch englisches U-Boot E35
Verbleib : Am 11.05.1918 durch das englische U-Boot E35 versenkt
Technische Daten von U154 -
U154 fuhr von Kiel über Warnemünde, durchs Kattegatt und Skagarak zu den Shetland Inseln. Von dort aus sollte es an die afrikanische Nordwest Küste fahren, wo es U153 treffen sollte. Beide Boote trafen sich am 20.02.1918 und sollten dann gemeinsam vor Dakar und Sierra Leone operieren. Fünf Tage später sichtete U154 einen südlich fahrenden Dampfer und verständigte U153 per Funkentelegrafie. U153 hielt auf das Schiff zu und eröffnete das Feuer aus ca. 10.000 m Entfernung aus seinen 15 cm Geschützen. Beim Näherkommen erzielte U153 die ersten Treffer. U154 konnte an dem Kampf nicht viel ausrichten, da es durch die Explosion der Bereitschaftsmunition acht Tote und fünf schwerverletzte gegeben hatte. Nachdem U153 das Q-Schiff versenkt hatte, half es U154 durch ärztliche Hilfe. Ferner wurden an U154 vier Mann der Besatzung abgegeben. Danach nahmen beide getrennt Kurs auf die Kanaren. Am 11.05.1918 gegen
19 Uhr sah der Kommandant von U153, welches die Südspitze Portugals erreicht hatte, eine Explosion auf dem wieder in Sicht gekommenen U154. Unweit davon tauchte ein englisches U-Boot auf und suchte nach Überlebenden. Hierbei handelte es sich um E35 unter Lt. D´Oyly. Man entdeckte drei deutschen U-Bootmänner. Währendessen war U153 schnell getaucht um sich vor dem englischen
U-Boot in Sicherheit zu bringen. Die Männer auf E35 mussten aber wohl das Sehrohr von U153 entdeckt haben, denn es tauchte eben so schnell wieder unter, wie es aufgetaucht war. Dadurch ertranken die drei Seemänner. D´Oyly hatte U154 auf sehr kurzer Distanz mit zwei Torpedos angegriffen. Durch die Explosion gingen auf E35 kurzzeitig die Lichter aus. Vorher hatte es schon zwei Stunden lang versucht, U154 zu versenken, doch alle Anläufe schlugen fehl.